Dienstag, 22. August 2017

Umstellung auf eigenen Sendernetzbetrieb vollständig vollbracht

Die an der SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH beteiligten Radioveranstalter haben ganzheitlich auf den eigenen Sendebetrieb umgeschaltet.

Neben antenne 1, der Neuen 107.7, baden.fm, Radio TON, Radio Seefunk und Radio 7 hat nun auch das neue Radio Neckarburg an allen Standorten erfolgreich eigene Hochleistungssender in Betrieb genommen. Damit wurden alle 55 Sendestandorte der an der SBW beteiligten Radioveranstalter erfolgreich auf den eigenen Sendenetzbetrieb umgeschaltet. Zuvor wurden diese durch den bisherigen Marktmonopolisten Media Broadcast GmbH betrieben. „Die technischen Umschaltungen verliefen alle planmäßig. Dies zeigt die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Radioveranstaltern und der SBW“, so SBW-Prokurist und technischer Leiter René Knobloch. „Wir sind auch zukünftig für weitere Projekte bereit und haben bereits Kontakt zu Radioveranstaltern in ganz Deutschland, damit diese ebenfalls ihren Sendernetzbetrieb selbst organisieren.“

Hörfunkveranstalter leisten Pionierarbeit bei UKW-Sendebetrieb

Die Veränderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ermöglichte erstmalig die Beendigung der bisherigen Monopolstruktur hin zu einer wettbewerblichen Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebs. Die baden-württembergischen Privatsender antenne 1, Radio 7, Die Neue 107.7, Das neue Radio Neckarburg, Radio Seefunk, baden.fm sowie nachträglich hinzugestoßen Radio TON haben in diesem Zusammenhang 2015 die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH gegründet. Diese Gesellschaft setzte und setzt damit in einer Pionierleistung erstmalig in Baden-Württemberg den neuen, privaten UKW-Netzbetrieb um.


Freitag, 27. Juli 2017

UKW-Infrastruktur: Beteiligte der Frankfurter Erklärung legen Vertragstexte vor

Der Zugang zur UKW-Infrastruktur soll auch zukünftig diskriminierungsfrei und zu angemessenen Konditionen sichergestellt sein. Das ist das Ziel von Senderbetreibern und Programmveranstaltern, wie sie von APR und VPRT vertreten werden. Deshalb haben sie Ende März die Frankfurter Erklärung unterschrieben. Sie reagierten damit auf die Ankündigung der bisherigen UKW-Senderbetreiberin, ihre UKW-Infrastruktur zu veräußern. Da meist mehrere Programme über eine Infrastruktur abgestrahlt werden, stellt sich die Frage des Zugangs für diejenigen Betreiber und Programmanbieter, die nicht Eigentümer der Infrastruktur werden.

Die Sicherung des Zugangs zu Antennen soll der neue Standardrahmenvertrag bieten, den die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung nun vorgestellt haben. Er basiert auf der bisherigen Regulierung der Bundesnetzagentur und passt diese der zukünftigen Situation an. Das Vertragsmuster beschreibt, wie konkret Eigentümer von Infrastrukturen das Versprechen des diskriminierungsfreien Zugangs umsetzen können.

Eine zweite nun vorgelegte Unterlage befasst sich mit den wettbewerbskonformen Entgelten. Sie beschreibt, unter welchen Rahmenbedingungen die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung davon ausgehen, dass ein Preishöhenmissbrauch vermieden wird. Vor allem an exponierten Standorten, zu denen die Programmanbieter und ihre Senderbetreiber entsprechend aufgrund regulatorischer Vorgaben der Bundesnetzagentur und der Landesmedienanstalten keine Alternative haben, ist ein Missbrauch der sich so ergebenden Position des Eigentümers einer Antenne auszuschließen.

Die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung gehen davon aus, dass sie die Grundlage geschaffen haben, dass nur noch in Ausnahmefällen Probleme an einzelnen Standorten von den zuständigen Behörden – Bundesnetzagentur beziehungsweise Bundeskartellamt – regulatorisch gelöst werden müssen.

Die Entwürfe der Texte hatten die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung dem Bundeskartellamt, der Bundesnetzagentur, den Ländern (Rundfunkreferenten) und den Medienanstalten vorgelegt. Die Texte sind abrufbar unter www.frankfurter-erklaerung.org


Mittwoch, 21. Juni 2017

Erfolgreicher Sendernetz-Umstieg beim neuen Radio Neckarburg

Rottweil, 21. Juni 2017 – Seit Dienstag strahlt die RNB Radio Neckarburg GmbH ihr Programm ausschließlich mithilfe der SBW Sendernetzbertrieb Baden-Württemberg GmbH (SBW) aus. Damit hat der Rottweiler Radioveranstalter die ganzheitliche Umstellung auf den eigenen Sendernetzbetrieb vollbracht.

An insgesamt vier Standorten wurden die neuen Hochleistungssender für das neue Radio Neckarburg installiert. In Rottweil, Rottweil-Haslach, Oberndorf und Schramberg sendet die lokale Hörfunkstation ab sofort mit modernster und zuverlässigerer Technik.

Geschäftsführerin Gwendolin Gundlach zeigt sich über den unkomplizierten und gelungenen Wechsel erfreut: „Wir sind froh, dass die Umschaltung auf den eigenen Sendernetzbetrieb so schnell und reibungslos über die Bühne ging. Neben einem hörbar besseren Sound, freuen wir uns auch über die erheblichen Kostenersparnisse.“ In naher Zukunft plant der Radioveranstalter, das Sendernetz um eine weitere Frequenz in Tuttlingen zu ergänzen.

Das neue Radio Neckarburg wurde Ende 2015 Gesellschafter der neu gegründeten SBW. Die Veränderung des Telekommunikationsgesetzes ermöglichte damals die wettbewerblichen Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebs. Insgesamt schlossen sich sieben private Radiostationen zu dieser Gesellschaft zusammen, um einen eigenen Sendernetzbetrieb für den terrestrischen Radioempfang aufzubauen. Dieser Ansatz ist in Baden-Württemberg bisher einmalig.

Über das neue Radio Neckarburg

Das neue Radio Neckarburg sendet aus dem Herzen Rottweils und ist über die folgenden UKW-Frequenzen zu empfangen: Rottweil 93.1, Rottweil-Haslach 102.0, Schramberg 103.7, Oberndorf 104.6 und demnächst in Tuttlingen 107.6. Außerdem jederzeit online auf www.radio-neckarburg.de und in der Radioplayer-App.


Dienstag, 18. April 2017

Stuttgarter Privatradio fordert medienpolitische Begleitung beim UKW-Verkauf

Was passieren muss, damit beim Sendernetzwechsel keine Gefahr droht

"Den Veranstaltern droht keine Gefahr, sofern der Verkauf von Seiten der Media Broadcast korrekt umgesetzt wird. Hierzu bedarf es der Begleitung des Verkaufsvorganges durch die Bundesnetzagentur, das Bundeskartellamt, die Landesmedienanstalten und die Medienpolitik", so die Forderung von Hans-Jürgen Neumann, SBW-Prokurist und Projektleiter bei antenne 1.

Die wesentlichen Player auf dem Markt der der Sendernetze wollen laut einer „Frankfurter Erklärung“ auch nach dem Rückzug der Media Broadcast für einen diskriminierungsfreien Zugang zur bundesweiten UKW-Infrastruktur sorgen. Welche Gefahr droht den Sendern – und damit den Hörern?
Den Veranstaltern droht keine Gefahr, sofern der Verkauf von Seiten der Media Broadcast korrekt umgesetzt wird. Hierzu bedarf es der Begleitung des Verkaufsvorganges durch die Bundesnetzagentur, das Bundeskartellamt, die Landesmedienanstalten und die Medienpolitik. Neben den Hörfunk-Programmerstellern sind auch alle genannten Institutionen tangiert.

Die Erklärung steht unter einem kartellrechtlichen Vorbehalt. Wieviel Markt kann es bei der UKW-Verbreitung überhaupt geben?
Die Frage stellt sich so nicht, denn bis dato herrscht ein Monopol. Erst durch den Verkauf kann endlich der Markt entstehen, den sich die Rundfunker wünschen, die bisher mit den Leistungen und Preisen des regulierten Unternehmens nicht zufrieden waren. Die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung sichern nun allen Hörfunkern diskriminierungsfreien Zugang auf deren „Antennenplatz“ zu.

Wie sollte das Verfahren zur Vergabe der Media-Broadcast-Infrastruktur aus Ihrer Sicht laufen?
Von vornherein ist klar darzulegen, was verkauft werden soll. Dies ist, wie bei einem normalen Verkauf üblich, vorher zur Begutachtung freizugeben. Auch sollte nur das gekauft werden können, was wirklich benötigt wird und wozu es noch Ersatzteile gibt. Es gibt in diesem Zusammenhang Befürchtungen, dass Equipment erworben werden muss, was nicht mehr verwendbar ist und was zudem schon längst abgeschrieben ist.

Lohnt es sich angesichts der fortschreitenden Digitalisierung überhaupt noch, sich im Markt der UKW-Netzen zu engagieren?
Vor der Bundesnetzagentur hat die Media Broadcast verlauten lassen, dass UKW noch mindestens bis 2030 betrieben wird. Derzeit ist, neben wichtigen anderen Gründen, nicht absehbar, wann DAB+ überhaupt UKW ersetzen kann.


Donnerstag, 30. März 2017

Frankfurter Erklärung

Die bisherige UKW-Senderbetreiberin beabsichtigt, ihre UKW-Infrastruktur zu veräußern. Senderbetreiber wie die Unterzeichner und Programmveranstalter, wie sie von den unterzeichnenden Verbänden vertreten werden, sind am Erwerb der Infrastruktur interessiert. Sie stehen als Bieter in Konkurrenz zueinander, die von dieser Erklärung nicht tangiert wird. Da meist mehrere Programme über eine Infrastruktur abgestrahlt werden, stellt sich die Frage des Zugangs für diejenigen Betreiber, die nicht Eigentümer der Infrastruktur werden.

Die Unterzeichner erklären vorbehaltlich einer Konsultation und Abstimmung mit der zuständigen Kartellbehörde, jedem Betreiber, der ein Hörfunkprogramm abstrahlt, diskriminierungsfreien Zugang zur eigenen UKW-Infrastruktur (Antenne, Zuleitung und gegebenenfalls Weiche) einzuräumen. Sie laden weitere Partner ein, sich an der wechselseitigen Zugangsgewährung für die Abstrahlung von Hörfunkprogrammen zu beteiligen.

Die Unterzeichner werden nach Konsultation und Abstimmung mit der Kartellbehörde verbindliche Absprachen treffen, die auch eine Grundlage und ein Prozedere für die Bewertung der Vergütung für die Mitbenutzung enthalten.

Frankfurt am Main, den 30. März 2017


Mittwoch, 29. März 2017

Radio Seefunk RSF jetzt mit eigenem Sendernetz

Konstanz, 24.03.17 – Eine Gesetzesänderung, die erstmals auch einem Radioveranstalter erlaubt, sein Sendernetz selbst zu betreiben, hat Radio Seefunk RSF nun konsequent für sich genutzt und hat an allen Sendestandorten neue und eigene Hochleistungssender in Betrieb genommen. Die Umstellung des technischen Sendebetriebes hat bereits im vergangenen Jahr mit der Frequenz 101,8 MHz in Konstanz begonnen und endete heute mit der Inbetriebnahme des letzten der insgesamt 13 Senderstandorte in Rielasingen-Rosenegg auf der Frequenz 105,3 MHz.

Der Umstellung voraus gingen insgesamt eineinhalb Jahre Planung. Zusammen mit anderen, privaten UKW-Programmveranstaltern in Baden-Württemberg emanzipiert sich Radio Seefunk RSF unter dem Dach der eigens dafür gegründeten SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH vom Monopol eines Anbieters und baut seinen terrestrischen Radioempfang nun weiter aus.

„Die Vorteile liegen in der Kostenersparnis sowie in der Modernisierung der zum Teil veralteten und störungsanfälligen Sendetechnik“ sagt Oliver Trott, technischer Leiter bei Radio Seefunk RSF. „Unsere Messungen mit der neuen Technik zeigen Verbesserungen sowohl im Abstrahlverhalten als auch in der Versorgung unseres Sendegebietes für möglichst durchgängigen Empfang.“

Radio Seefunk RSF ist damit auch der deutschlandweit erste private Programmveranstalter, der eine eigene Antennenanlage in Betrieb genommen hat. Hier musste in Deutschland bisher ausschließlich auf Drittanbieter zurückgegriffen werden.

„Vom Moment der Umschaltung von alter zu neuer Technik bekommen unsere Hörerinnen und Hörer relativ wenig mit“ so Oliver Trott. „Im eigentlichen Moment der Umstellung werden lediglich drei Kabel umgesteckt. Darauf folgt noch ein kurzer Test, der den automatischen Wechsel zum eingebauten Backup simuliert. Das war‘s auch schon.“

Radio Seefunk RSF ist der erfolgreichste Privatsender im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet: Täglich entscheiden sich rd. 180 000 Hörer zwischen Basel und Biberach für unser Programm. Vor allem der Musik-Mix aus englischen und internationalen Hits und Oldies ist sehr beliebt. Ein dichtes Netz aus Mitarbeitern vor Ort ermöglicht eine schnelle und ausgewogene Berichterstattung. Das sympathische On-Air-Team sorgt seit Jahren mit für den ständig steigenden Erfolg von Radio Seefunk RSF.

UKW-Frequenzen:
Lörrach Stadt 104,3 +++ Lörrach/Basel 103,1 +++ Schopfheim 101,9 +++ Laufenburg 102,4 +++ Waldshut-Tiengen 105,4 +++ Klettgau 107,0 +++ Singen 105,3 +++ Konstanz 101,8 +++ Überlingen 96,4 +++ Friedrichshafen 99,3 +++ Sigmaringen 104,2 +++ Ravensburg 102,6 +++ Isny/Allgäu 103,9


Dienstag, 28. März 2017

Radio 7 schaltet erfolgreich auf eigenen Sendebetrieb um.

Ulm, 28. März 2017 – Radio 7, baden-württembergischer Privatsender und Gesellschafter der SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH, hat in der vergangenen Woche die Umstellung aller sieben Sendestandorte auf den eigenen Sendebetrieb planmäßig abgeschlossen.

Anfang März wurde der erste eigene Hochleistungssender auf der Iberger Kugel im Allgäu in Betrieb genommen. „Das lief völlig problemlos“, erinnert sich Programmdirektor Mike Wagner „unser Projektteam und die SBW haben da sehr gute Vorarbeit geleistet.“ Auch beim Roll Out auf die anderen sechs Senderstandorte habe es keine nennenswerten Störungen gegeben.

„Wir haben für den Fall der Fälle unsere Kolleginnen und Kollegen im Hörerservice für das Thema sensibilisiert, aber wir mussten keinen einzigen Hörer besänftigen. Ganz im Gegenteil – den Nutzern fiel auf, dass der Klang unseres Programms ein besserer ist.“ Das sei, neben der durch den Wechsel auf eigene Anlagen deutlichen Kostenersparnis, doch ein schönes Feedback. Radio 7 wurde Ende 2015 Gesellschafter der neu gegründeten SBW, in der sich insgesamt sechs Privatsender zusammengeschlossen haben, um einen eigenen Sendernetzbetrieb für den terrestrischen Radioempfang aufzubauen.


Donnerstag, 16. März 2017

DIE NEUE 107.7 mit eigenem Sendenetzbetrieb!

Als einer der ersten Rundfunksender in ganz Deutschland nutzte der Stuttgarter Radiosender DIE NEUE 107.7 eine Gesetzesänderung und investierte einen sechsstelligen Betrag in neue Sendetechnik. Damit möchte der Sender garantieren, dass Sie das Radioprogramm in der Landeshauptstadt sowie in Esslingen, Geislingen, Göppingen, Gosbach, Kirchheim und Nürtingen noch zuverlässiger empfangen können.

Zug um Zug wurden alle sieben Sendestandorte von DIE NEUE 107.7 auf die neue, zuverlässigere Technik umgestellt.

Der Funkturm am Stuttgarter Frauenkopf ist mit 4000 Watt mit Abstand der größte und leistungsstärkste Sender von DIE NEUE 107.7 und sendet bis weit ins Land hinein. Der Turm ist stattliche 195,4 Meter hoch und die Antenne des Radiosenders ist unterhalb des gut sichtbaren rot-weißen Gittermasts auf 131 Metern Höhe angebracht.

In Göppingen steht ebenfalls einer der stärkeren Sender. Am Ortsausgang Richtung Bartenbach wird mit 1000 Watt auf 38 Metern gesendet. Zusammen mit der Bartenhöhe ergibt das 420 Meter über dem Meeresspiegel.

Der Gosbacher Sendemast gehörte zwar nicht zu den Leistungsstärksten, denn mit 100 Watt auf 30 Metern Höhe ist er kein Riese, aber die Lage ist perfekt! Der Sendeturm in Gosbach liegt direkt an der A8 und sendet bis fast nach Kirchheim und natürlich auch Richtung Geislingen. Mit dieser Antenne rundet der Radiosender die Abdeckung im Landkreis Göppingen ab.

Der Sender in Geislingen ist vom Platz her ebenfalls einer der Besten. Schön hoch oben auf dem Tegelberg gelegen, erstreckt sich direkt am Waldrand ein 30 Meter hoher Mast, von dem aus mit 100 Watt ins Tal gesendet wird. Zusammen mit dem Berg wird das Signal des Radiosenders von stattlichen 690 Meter über dem Meeresspiegel abgestrahlt.

Am Sendeturm oberhalb von Oberensingen befindet sich der Nürtinger-Funkmast des Senders zwar nicht ganz auf der Spitze des 60m hohen Turms, sondern "nur" auf 40 Metern Höhe, sendet von dort aus aber mit 1000 Watt.

Der Sendemast in Esslingen ist einer der Jüngsten in der Region. Der neugebaute Turm ist 49 Metern hoch und die Antenne kommt auf 350 Meter über dem Meeresspiegel. Gesendet wird hier mit 500 Watt.

Der Kirchheimer Sender ist in einem Wasserturm der Stadt untergebracht. Von dort aus wird mit 100 Watt in einer Höhe von 43 Metern (418m über dem Meeresspiegel) gesendet.

Hintergrund der Investition ist eine Änderung der Gesetzeslage durch die Bundesnetzagentur, die als oberste Bewacherin aller Funkfrequenzen in Deutschland fungiert. Seit dem 01.01.2016 darf jeder Rundfunkveranstalter die technische Lizenz über eine Frequenz selbst beantragen. Bis dato waren Betrieb einer Frequenz und Lizenzbesitz in nur einer Hand. Nun kann jeder Rundfunkveranstalter frei entscheiden, wer den technischen Betrieb übernimmt. Der technische Leiter des Senders, Okofo Addai sagt: "DIE NEUE 107.7 hat sich dazu entschieden, den Betrieb selbst durchzuführen und in eigene Technik zu investieren, um dadurch direkt Einfluss auf Qualität und Sendesicherheit bis zum letzten Punkt vor den Hörern zu haben. Das ist ein Status, den bislang nur öffentlich-rechtliche Sender hatten."

DIE NEUE 107.7 - BESTER ROCK UND POP ist auf folgenden UKW-Frequenzen zu hören:

107.7 MHz: Stuttgart, Backnang, Ludwigsburg, Waiblingen und Böblingen
106.1 MHz: Göppingen | 104.7 MHz: Geislingen | 97.5 MHz: Esslingen
106.5 MHz: Kirchheim unter Teck | 106.8 MHz: Nürtingen | 107.4 MHz: Gosbach
Und ganz neu: DIE NEUE 107.7 als App im App Store von Apple und Google Play Store
www.dieneue1077.de | www.facebook.com/DIENEUE107.7


Donnerstag, 02. März 2017

Radio 7 startet eigenen Senderbetrieb.

Ulm/Isny, 2. März 2017 – Im Rahmen der Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebes in Baden-Württemberg hat Radio 7 an seinem Sendestandort auf der Iberger Kugel im Allgäu einen neuen und eigenen Hochleistungssender in Betrieb genommen. Die Umstellung des technischen Sendebetriebs soll bis Mitte März an allen sieben Antennenstandorten im Sendegebiet erfolgen.

„Der eigentliche Umstellungsmoment heute war ein kurzer“, so Radio 7 Programmdirektor Mike Wagner „im Endeffekt wurden vor Ort quasi nur die Kabel von der angemieteten auf unsere eigene Anlage umgesteckt.“ Was sich so einfach und unkompliziert anhört, ist jedoch das Ergebnis monatelanger Arbeit und Vorbereitung und in der Radiobranche auch ein echtes Novum. „Bisher mussten wir auf die Dienstleistungen des Monopolisten Media Broadcast zurückgreifen“, erklärt Wagner „da hat uns das Telekommunikationsgesetzt keinen Spielraum gelassen.“ Durch die Aufhebung dieses Monopols Ende 2015 haben sich für die Radiomacher ganz neue Möglichkeiten aufgetan. In Baden-Württemberg gründeten daraufhin sechs Privatsender die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH, unter deren Dach ein eigener Sendernetzbetrieb für den Radioempfang per Antenne aufgebaut wurde. „Das hat für uns viele Vorteile“, so Wagner „die Umstellung bedeutet nicht nur eine deutliche Kostenersparnis, sondern auch die Modernisierung der zum Teil veralteten und störanfälligen Sendetechnik.“ Das komme wiederum den Hörerinnen und Hörer zugute, die sich darauf verlassen können, dass ihr Lieblingsprogramm perfekt ankommt. Sollte es doch einmal zu einer technischen Panne an der Hauptanlage kommen, greift sofort ein eingebautes Backup, das den Ausfall auffängt und nahtlos weitersendet. „Bisher musste ein Techniker zu jeder Tages- und Nachtzeit losfahren, jetzt sind wir nicht mehr von kostspieligen Personaleinsätzen abhängig“, freut sich Wagner. Im nächsten Schritt werden nun alle weiteren Antennenanlagen im Radio 7 Sendegebiet auf die neue Technik umgerüstet. „Wir gehen davon aus, dass wir bis Mitte März damit durch sind“, so Radio 7 Projektleiter Hans Wrasidlo „die Hörerinnen und Hörer werden durch den Wechsel, wenn überhaupt, nur wenig tangiert.“.


Mittwoch, 01. März 2017

Verlässliche Alternative für UKW-Sendernetzbetrieb

Nach der Bekanntgabe von Media Broadcast über den Ausstieg aus dem UKW-Geschäft, herrscht große Verunsicherung im deutschen Radiomarkt. Viele Hörfunkveranstalter sind nun gezwungen, sich mit der Organisation des eigenen Sendebetriebs auseinanderzusetzen. Hierbei bietet die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH (SBW) deutschlandweit eine verlässliche Alternative zum bisherigen Monopolisten.

Bis 30. Juni 2018 möchten sich der bisherige Marktmonopolist für UKW-Sendeübertragungen aus strategischen Gründen von allen analogen UKW-Antennen und -Sendern trennen. Diese neue Ausrichtung der Media Broadcast bietet Radioveranstaltern nun die Chance, zu einer zuverlässigen und häufig günstigeren Alternative im Sendenetzbetrieb zu wechseln. Eine attraktive Option stellt hierbei der innovative und bisher einmalige Ansatz der SBW dar. „Die SBW wurde von erfahrenen Radioveranstaltern gegründet. Wir verfügen über das Know-how für die komplette UKW-Sende-Kette und haben darüber hinaus mit bestehenden Kunden bereits eigene Antennen aufgebaut. Dies macht den entscheidenden Unterschied zu anderen Mitbewerbern aus“, so Hans-Jürgen Neumann, Prokurist und Projektleiter der SBW. Des Weiteren ergänzt er: „Gerne stehen wir Radioveranstaltern in ganz Deutschland, welche sich bis dato nicht mit der Regulierung auseinandersetzen mussten, mit unserem umfassenden Know-how zur Seite.“ Bisher wurden bereits 38 von 55 Sendern erfolgreich auf den eigenen Sendenetzbetrieb umgeschaltet, bis Juni 2017 folgen die restlichen Standorte.

Hörfunkveranstalter leisten Pionierarbeit bei UKW-Sendebetrieb

Die Veränderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ermöglichte erstmalig die Beendigung der bisherigen Monopolstruktur hin zu einer wettbewerblichen Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebs. Die baden-württembergischen Privatsender antenne 1, Radio 7, Die Neue 107.7, Das neue radio neckarburg, Radio Seefunk, baden.fm sowie nachträglich hinzugestoßen Radio TON haben in diesem Zusammenhang 2015 die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH gegründet. Diese Gesellschaft setzte und setzt damit in einer Pionierleistung erstmalig in Baden-Württemberg den neuen, privaten UKW-Netzbetrieb um.


Mittwoch, 01. März 2017

Sendebetrieb: Baden-Württembergische SBW will deutschlandweit aktiv werden

Nach der Bekanntgabe von Media Broadcast über den Ausstieg aus dem UKW-Geschäft, steht der deutschen Radiomarkt vor einem Umbruch. Bis 30. Juni 2018 möchte sich der bisherige Marktmonopolist für UKW-Sendeübertragungen aus strategischen Gründen von allen analogen UKW-Antennen und -Sendern trennen. Viele Hörfunkveranstalter sind nun gezwungen, sich mit der Organisation des eigenen Sendebetriebs auseinanderzusetzen. Hierbei will die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH (SBW) künftig deutschlandweit eine verlässliche Alternative zum bisherigen Monopolisten anbieten.

„Die SBW wurde von erfahrenen Radioveranstaltern gegründet. Wir verfügen über das Know-how für die komplette UKW-Sende-Kette und haben darüber hinaus mit bestehenden Kunden bereits eigene Antennen aufgebaut. Dies macht den entscheidenden Unterschied zu anderen Mitbewerbern aus“, so Hans-Jürgen Neumann, Prokurist und Projektleiter der SBW. Des Weiteren ergänzt er: „Gerne stehen wir Radioveranstaltern in ganz Deutschland, welche sich bis dato nicht mit der Regulierung auseinandersetzen mussten, mit unserem umfassenden Knowhow zur Seite.“ Bisher wurden bereits 38 von 55 Sendern erfolgreich auf den eigenen Sendenetzbetrieb umgeschaltet, bis Juni 2017 folgen die restlichen Standorte.

Hörfunkveranstalter leisten Pionierarbeit bei UKW-Sendebetrieb

Die Veränderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ermöglichte erstmalig die Beendigung der bisherigen Monopolstruktur hin zu einer wettbewerblichen Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebs. Die baden-württembergischen Privatsender antenne 1, Radio 7, Die Neue 107.7, Das neue radio neckarburg, Radio Seefunk, baden.fm sowie nachträglich hinzugestoßen Radio TON haben in diesem Zusammenhang 2015 die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH gegründet. Diese Gesellschaft setzte und setzt damit in einer Pionierleistung erstmalig in Baden-Württemberg den neuen, privaten UKW-Netzbetrieb um.