Donnerstag, 21. Juli 2016

SBW im Plan: bis Ende Juni wurden bereits 38 UKW-Sender umgeschaltet

Stuttgart, 21. Juli 2016 – Die im Dezember des vergangenen Jahres gegründete Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH (SBW) lässt ihrer Ankündigung, den UKW-Sendernetzbetrieb in Baden-Württemberg grundlegend zu verändern, Taten folgen. Bis Ende Juni wurden bereits 38 UKW-Sendeanlagen nicht nur auf den neuen Netzbetreiber umgestellt, sondern auch technisch zukunftsfähig gemacht. Bis Mitte 2017 soll dieser Prozess in Baden-Württemberg komplett abgeschlossen sein.

„Wir sind absolut im Plan“, fasst SBW-Prokurist und Projektleiter Hans-Jürgen Neumann das erste Halbjahr zusammen. „Bei antenne 1, Radio TON, Die Neue 107.7 und baden.FM können wir einen Haken dran machen. Radio Seefunk ist im Umstellungsprozess, Radio 7 und das neue radio neckarburg folgen bis Mitte 2017.“ Dank umfangreicher Vorbereitungen bei den beteiligten Veranstaltern und den eingesetzten Dienstleistern sei das bisher alles sehr gut verlaufen.

Umstellung bedeutet Kostenersparnis und äußerst geringe Ausfallwahrscheinlichkeit

„Die Umstellung bedeutet nicht nur eine deutliche Kostenersparnis für die Radioveranstalter“, so Neumann „auch deren Hörerinnen und Hörer profitieren davon.“ Im Zuge der Umstellung habe man die teilweise seit 20 Jahren im Einsatz befindliche Sendetechnik komplett ausgetauscht. „Durch die Integration eines zweiten Transmitters in den Sendeanlagen halten wir ab sofort redundante Technik vor, die Ausfallwahrscheinlichkeit geht dementsprechend gegen Null“, erklärt René Knobloch, Technischer Leiter und ebenfalls Prokurist der SBW. „Unsere Veranstalter können sich also darauf verlassen, dass ihr Programm störungsfrei ausgestrahlt wird.“ Man sei zukünftig im Notfall nicht mehr in dem Maße von umfangreichen Personaleinsätzen abhängig, wie das in der Vergangenheit der Fall gewesen sei. Man habe mit der Umrüstung quasi immer schon automatisch ein Backup hinterlegt.

„Unsere Entscheidung, einen eigenen Sendernetzbetrieb aufzubauen, war sicherlich mutig, aber richtig und wichtig. Wir sind uns sicher, dass wir wertvolle Erfahrungen gesammelt haben, die uns allen und gerne auch weiteren Programmanbietern, auch außerhalb von Baden-Württemberg, zu Gute kommen“, so Knobloch abschließend.


Dienstag, 28. Juni 2016

baden.fm betreibt eigenes Sendernetz

Deutliche Einsparungen mit höherer Sendesicherheit

Freiburg (28.06.2016) – Am Dienstag hat baden.fm die Umschaltung der Radio-Frequenz 106,0 MHz am Sendemast auf dem Blauen auf die eigene UKW-Sendetechnik vorgenommen. Damit ist die letzte und zugleich wichtigste Frequenz für den südbadischen Radioveranstalter aus dem Funkhaus Freiburg nun ebenfalls im Eigenbetrieb. Bereits im März hat baden.fm als erster privater Radioanbieter in Baden-Württemberg den Betrieb eigener Sendeanlagen an seinen Antennenstandorten gestartet. Damit ist die in 2016 eingetretene Marktliberalisierung im Sendernetzbetrieb am Standort Freiburg auch technisch Realität geworden. „Wir waren Vorreiter und haben in neue Senderanlagen investiert. Durch den Eigenbetrieb sparen wir bei höherer Sendesicherheit künftig spürbar Kosten“, so Christian Noll, Geschäftsführer von baden.fm und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der neu gegründeten Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH (SBW). Die Ersparnisse beim Betrieb der Sendertechnik werden künftig in die Programmqualität investiert.

Der Übergang des Sendernetzes in den Eigenbetrieb konnte stattfinden, nachdem baden.fm die Zuteilung für alle Frequenzen durch die Bundesnetzagentur erhalten hat. Für die Hörer von baden.fm war der Wechsel auf die neue Technik nur durch eine kurze Unterbrechung des Sendesignals bei der Umschaltung zu hören. „In Abstimmung mit dem Programm haben wir die Umschaltungen auf Randzeiten gelegt. Die meisten Hörer haben von dem Schritt nichts mitbekommen“, erklärt Noll nach dem Schritt.

Mit der Übernahme des Netzbetriebs vom Monopolisten Media Broadcast als Nachfolger der privatisierten Bundespost konnte die zum Teil zwanzig Jahre alte Sendertechnik ausgetauscht werden. Dabei wurde auf höhere Sendesicherheit durch redundante Systeme Wert gelegt. Die SBW wurde 2015 von mehreren Anbietern in Baden-Württemberg unter Beteiligung von baden.fm gegründet, um einen geregelten Übergang der Sendernetze in den Eigenbetrieb zu ermöglichen und das technische Knowhow zusammenzuführen.

Steckbrief

baden.fm ist das Radioprogramm für Südbaden, die Nordschweiz und das Elsass und bietet damit größte Regionalkompetenz im Rundfunk. Das Programm ist über UKW in Südbaden, DAB+ in Baden-Württemberg und weltweit über den Livestream auf baden.fm und allen Radioaggregatoren, wie beispielsweise radiolpayer.de zu hören.

baden.fm spielt den besten Musikmix aus 4 Jahrzehnten. Die Musikauswahl wird durch regelmäßige Marktstudien und Hörerbefragungen gestützt. Unterhaltung mit kompetenten und sympathischen Moderatoren aus der Lebenswelt der Hörer, viel Musik und lokale Information stehen im Vordergrund des Programmformats, das die Zielgruppe 30+ anspricht.

baden.fm ist ein Produkt der Funkhaus Freiburg GmbH & Co. KG, wo unter der Marke baden.film auch Image-, Produkt- und Werbefilme für Kunden im B2B-Geschäft produziert werden.


Donnerstag, 21. Juni 2016

Einzigartige neue Antenne am antenne 1 Senderstandort Langenburg 100,1 MHz

Im Rahmen der Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebes hat der Radiosender antenne 1 an seinem Senderstandort in Langenburg neben einem neuen Hochleistungssender auch eine neue Antenne in Betrieb genommen. Diese ist die größte Antenne ihrer Bauart in Deutschland und somit bisher einzigartig.

Seit Ende Juni hat antenne 1 seinen technischen Sendebetrieb an allen zwölf Standorten vollständig umgestellt. Der Radiosender bedient sich dabei der technischen Dienstleistungen der im Dezember des vergangenen Jahres gegründeten SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH (SBW). In diesem Zusammenhang ergab sich am Standort in Langenburg ein Sonderfall. Im Gegensatz zu den anderen Senderstandorten wird dort nicht mehr die Antenne von Media Broadcast mitbenutzt. Vielmehr wurde dort eine eigene Antenne installiert, welche seit Ende Juni aktiv ist. „Das UKW-Antennensystem in Langenburg besteht aus neu entwickelten Einzelantennen“, erklärt René Knobloch, Technischer Leiter von antenne 1 und Prokurist der SBW. „Die Antennenbauart zeichnet sich vor allem durch die geringe mechanische Last für den Sendeturm aus. Mit insgesamt 40 Antennenelementen ist diese Anlage die größte ihrer Art in Deutschland.“

Viele Vorteile für antenne 1 im Sendebetrieb

Durch die Veränderung des Telekommunikationsgesetzes konnte sich die Organisation des UKW-Sendernetzbetriebs im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg grundlegend ändern. In diesem Zusammenhang wurde die SBW gegründet, an der antenne 1 als einer von sieben Radioveranstaltern maßgeblich beteiligt war. Die Errichtung dieser Gesellschaft stellt eine Alternative zum bisherigen Marktmonopolisten Media Broadcast GmbH dar und bietet privaten Radioveranstaltern zahlreiche Vorteile. „Dieser neue, innovative und bisher einmalige Ansatz ermöglicht den beteiligten Veranstaltern, wie antenne 1, eine deutliche Kostenersparnis bei erheblichen Serviceverbesserungen. Für die Hörer bedeutet dies eine stabilere Empfangbarkeit ihres jeweiligen Lieblingsprogrammes“, erklärt SBW-Prokurist und Projektleiter Hans-Jürgen Neumann.


Dienstag, 22. März 2016

SBW schaltet erste UKW-Sender in Baden-Württemberg um

Die vor wenigen Monaten neu gegründete SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH hat am 15. März die ersten beiden UKW-Sender in Baden-Württemberg umgestellt.

Die Umschaltung des Sendenetzbetriebes an den ersten beiden Senderstandorten in Freiburg im Breisgau und in Titisee-Neustadt war erfolgreich. Dies bildet den Auftakt einer Reihe von rund 50 UKW-Senderumschaltungen in den nächsten Wochen und Monaten. Bis dato wurden diese Standorte vom bisherigen Marktmonopolisten Media Broadcast betrieben und gehören zum Sendernetz des privaten Hörfunksenders baden.fm. „Die technischen Umschaltungen laufen nach einer sehr professionellen Vorbereitung gemeinsam mit der STRABAG Property and Facility Services GmbH und ohne hörbare Unterbrechungen für die Hörer“, erklärt der technische Leiter der SBW René Knobloch.

Sechs Privatsender engagieren sich bei Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebes

Die Veränderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ermöglichte erstmalig eine Beendigung der bisherigen Monopolstruktur hin zu einer wettbewerblichen Neuorganisation des UKW-Sendernetzbetriebs. Die baden-württembergischen Privatsender antenne 1, Radio 7, Die Neue 107.7, Das neue Radio Neckarburg sowie Radio Seefunk und baden.fm haben in diesem Zusammenhang im vergangenen Jahr die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH gegründet. Diese Gesellschaft setzt damit in einer Pionierleistung als erster in Baden-Württemberg einen neuen, privaten UKW-Netzbetrieb um.


Montag, 18. Januar 2016

Beendigung des Monopols beim UKW-Sendernetzbetrieb ermöglicht innovative Unternehmensgründung

Ab Januar 2016 wandelt sich die Organisation des UKW-Sendernetzbetriebs in Baden-Württemberg grundlegend. Sechs private Radioveranstalter stellen mit der neu gegründeten Gesellschaft „SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH“ einen ersten Konkurrenten zum bisherigen Marktmonopolisten Media Broadcast. Diese Vorgehensweise ist bundesweit bislang einmalig.

Neue Chancen für Radioveranstalter im Sendebetrieb

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb der UWK-Frequenzen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Wichtige Meilensteine waren hierbei die Anpassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) und der damit verbundenen Erweiterung der TK-rechtlichen Lizenz (Frequenzzuteilung) sowie die Verpflichtung des bisherigen Monopolisten Media Broadcast zur Bereitstellung der UKW-Antennenmitbenutzung. Diese Veränderungen bieten den privaten Radioveranstaltern neue Chancen und schaffen Wettbewerb im Sendernetzbetrieb. Die zeitgleiche medienrechtliche Neulizensierung und die Veränderungen im TK-Recht ermöglichen Radioveranstaltern in Baden-Württemberg als Erste in diesem Bereich einen neuen Weg einzuschlagen.

Sechs private Hörfunksender in Baden-Württemberg leisten Pionierarbeit

Die baden-württembergischen Privatsender antenne 1, Radio 7, Die Neue 107.7, Das neue Radio Neckarburg sowie Radio Seefunk und baden.fm haben in diesem Zusammenhang die SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH gegründet. Damit organisieren diese sechs privaten Hörfunksender den Sendebetrieb ihrer UWK-Frequenzen erstmalig selbst. „Dieser neue, innovative und bisher einmalige Ansatz ermöglicht den beteiligten Sendern deutliche Kostenvorteile und Serviceverbesserungen“, erklärt SBW-Projektleiter Hans-Jürgen Neumann. Das Umschalten der gesamten Frequenzen auf den neuen Netzbetreiber wird sukzessive im laufenden Jahr umgesetzt.